Offener Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn
Sehr geehrter Herr Minister Spahn,
Grund meines Schreibens ist die Sorge um das Lebensrecht in Deutschland. Unsere europäischen Nachbarn Polen und Ungarn haben am 22.10.2020 die Unterzeichnung der Genfer Konsenserklärung zur Förderung der Gesundheit von Frauen und Stärkung der Familie unterzeichnet. Das ist ein großer Schritt für die Rechtsstaatlichkeit. Somit wird ein von der UN imaginiertes „Recht auf Abtreibung“ zurückgewiesen und die Unterzeichner-Länder stärken Familien und die Gesundheit von Frauen. Dabei verzichten sie jedoch auf das Töten ungeborener Kinder im Mutterleib oder die fragwürdige Gender Mainstreaming Ideologie, von der leider die EU und die UN so durchsetzt sind. Auch kann man Bürgen, die den Stellenwert der traditionellen Familie als hohes Gut schätzen nicht einfach Radikalfeminismus und Familienfeindlichkeit aufzwingen.
Ich hatte Ihnen bereits mehrmals in der Vergangenheit geschrieben. Leider mußte ich stets Ihrer Politik widersprechen. Als freiheitlicher Familienmensch lehne ich natürlich Zwangsimpfungen, unterstellte Organspendenwilligkeit, Therapieverbote für Hilfsangebote für diejenigen, die zurück zur Heterosexualität wollen, ab. Ihre Politik hat mich daher sehr befremdet, weil ich diese Politik für das Gegenteil von christdemokratisch halte. Auch die Einführung von Lockdowns ohne Zustimmung des Bundestages halte ich für falsch. Ebenso falsch ist natürlich auch, wenn dem Bundestag barsch ein Gesetz zu noch mehr Blanko-Ermächtigung der exekutiven Gewalt zur Zustimmung vorgelegt wird. Wir wollen kein zweites China werden. Deshalb bitte ich Sie, das 3. Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite abzulehnen. Da kann der Bundestag noch nicht einmal über Art und Dauer von Grundrechtseinschränkungen mitentscheiden. Wir lehnen eine Merkel-Seuchen-Diktatur entschieden ab.
Ich appelliere an Sie, die Genfer Konsenserklärung zur Förderung der Gesundheit von Frauen und Stärkung der Familie zu unterzeichnen und damit einen Politikwechsel in Deutschland zu bewirken. Die deutsche UN-Delegation darf nicht weiter die konservative Trump-Regierung untergraben. Deutschland sollte auch aus der WHO austreten. Die Polen haben es uns vorgemacht. Dort sind eugenische Abtreibungen jetzt nicht mehr erlaubt. Endlich ein wirksamer Schutz des Lebens.
Die Erklärung bleibt für weitere Unterschriften offen. Kontaktieren Sie [email protected] für weitere Informationen.
Weitere Informationen über die Veranstaltung und die Erklärung finden Sie unter hhs.gov/…policy/geneva-declaration.html
Mit freundlichen Grüßen
Ingo Breuer