Dezentral gegen Zentral oder wie ein kleines Virus alle ins schwitzen bringt.
Vor ungefähr 3 Monaten ist in Wuhan ein Virus ausgebüxt, dabei ist es völlig irrelevant ob aus einem Markt oder einem Labor für Biologische Kampfstoffe.
Das Virus verbreitet sich seitdem Weltweit und es ignoriert Landesgrenzen, Kontinente, Geschlechter und alle anderen Aufteilungen und Zuordnungen seitens des Menschen.
Es zeigt auch ganz klar auf, dass die betroffenen Länder völlig überfordert mit der Situation sind.
Da werden sämtliche Veranstaltungen untersagt die mehr als 1000 Menschen anziehen würden, da werden Hausarreste ausgesprochen für eventuell infizierte Menschen und Ärzteteams rennen rund um die Uhr durch die Gegend und machen Hausbesuche. In den Supermärkten steht man, von Zeit zu Zeit, vor leeren Regalen und der Nachschub gerät immer wieder ins stocken.
Auf Seiten der Regierungen ist und war ein erstaunliches Verhalten zu beobachten. Zuerst wurde Corona ignoriert, danach runter gespielt und schlussendlich verfielen alle in blinden Aktionismus in seinen unterschiedlichsten Daseinsformen.
Auf der finanziellen Seite sahen wir Börsenkurse abstürzen und mit ihnen Edelmetalle, Staatsanleihen und Kryptowährungen. Warum das so ist erkläre ich hier.
Alles in Allem ein fürchterliches Durcheinander- weltweit.
Wie konnte das passieren? Ein kleines, dezentrales, unsichtbares aber absolut effizientes Ding zeigt uns die schwächen unserer zentralisierten Strukturen und die Unfähigkeit unserer sogenannten Eliten.
Es muss klar sein, dass nicht das Virus an abstürzenden Börsenkursen und dem medizinischen Chaos schuld ist, obwohl das die Eliten genau so verkaufen werden. Das Virus deckt nur die Schwächen auf. Es zeigt das nahezu alle Regierungen, Einige mehr und Einige weniger, unfähig sind mit solchen Herausforderungen um zugehen. Sämtliche Regierungen sind nicht darauf ausgelegt schnell und effizient zu handeln. Das beginnt bei Bauanträgen und endet bei COVID 19.
Das Virus zeigt auch, dass unser Finanz- und Währungssystem auf tönernen Füssen steht. Es basiert ausschliesslich auf Pump, billigem Geld und Gier. Nichts davon ist nachhaltig und erlaubt es nicht Reserven für ungemütliche Zeiten auf zubauen, welche jetzt durchaus hilfreich wären.
Die ganze Welt hat China zu seiner Werkbank erkoren und sich dadurch wirtschaftlich und finanziell von China abhängig gemacht. Jetzt kann China nicht mehr liefern und schon wird es weltweit düster. Möglicherweise öffnet COVID 19 wenigsten ein paar Menschen die Augen.
Ich möchte hier klarstellen, dass ich kein Globalisierungsgegner bin, ich bin aber ein entschiedener Gegner von Zentralisierung. Wann und Wo auch immer ein single Point of Failure eingebaut ist, jetzt gerade China, setzen wir uns unnötigen Risiken aus die uns alle betreffen.
Dezentrale Strukturen haben den grossen Vorteil, dass sie wesentlich kleiner sind und somit wesentlich schneller und effektiver reagieren können.
Ich möchte diese Situation einmal mit dem entstehen von Bitcoin und anderen dezentralen Kryptowährungen vergleichen.
Auch diese wurden Anfangs völlig ignoriert und nur ein paar Nerds wussten um deren Existenz. 2017 wurden die Kryptos verlacht und herunter gespielt und jeder der sich damit beschäftigte wurde von den Eliten als völliger Trottel hingestellt. Als Ende 2017 und Anfang 2018 die Kryptopreise explodierten fand plötzlich ein Umdenken statt, nicht das die Eliten ihre Meinung geändert hätten aber sie erkannten, dass ihnen Steuergelder durch die Lappen gingen weil viele dieser Trottel plötzlich ziemlich reich wurden. Sofort wurden Regularien in Kraft gesetzt um am Gewinn der Trottel teilhaben zu können. Nicht vergessen, die Einstellung der Eliten hat sich nicht geändert.
Im Jahr 2019 dachte sich der Herr Zuckerberg er schmeisst jetzt mal eine Kryptowährung auf den Markt, die, per sofort, rund 2 Milliarden potentielle User hat. Netterweise hat der Herr Zuckerberg freundlich nachgefragt ob das denn den Eliten genehm wäre, es war nicht.
Was danach passierte ist durchaus bemerkenswert. Plötzlich fingen die Eliten und Zentralbanken an eigene Kryptowährungen zu entwickeln, wobei diese Währungen wenig bis gar nichts mit Bitcoin und Co. zu tun haben. Es ist aber bis Heute so, dass die Eliten ihre Meinung nicht geändert haben, alles was sie antreibt ist ein drohender Kontrollverlust und genau diesem wird mit eifrigem Aktionismus ( nahezu erfolglos) entgegen gewirkt.
Was sind nun die Konsequenzen aus den beiden Beispielen?
Beides erinnert mich sehr stark an die Musikbranche in den 90er Jahren. Diese Eliten wähnten sich unantastbar und verdienten sehr viel Geld................ dann kam NAPSTER!
Ähnliches befürchte ich in naher Zukunft bei unseren Regierungen............ dann kam COVID 19!
Und natürlich im Finanzsystem........... dann kam BITCOIN!
Sowohl beim Thema Corona wie auch beim Bitcoin wähnen sich die Eliten sicher und gaukeln Expertise vor die sie nicht haben und versuchen krampfhaft ihre Pründe zu verteidigen.
Spätestens nachdem in China riesige Quarantänestationen errichtet wurden, hätte auf der ganzen Welt reagiert werden müssen. Die Chinesen werden nicht aus Jux und Tollerei solche Stationen aufbauen, sie versuchten damit ein offenkundig übles Problem in den Griff zu bekommen.
Wann auch immer diese Epidemie oder gar Pandemie ausgestanden sein wird, werden sich die Eliten gegenseitig auf die Schulter klopfen, wie toll sie doch dem Problem Herr wurden und in den alten Trott übergehen. Es wird die Schuld der abstürzenden Börsen auf das Virus geschoben und die Zentralbanken werden weiter Geld vermehren.
Die Zukunft wird zeigen wie lange dieses Spielchen noch weitergeht.
Hier noch ein lesenswerter Artikel zum Thema auf englisch:https://www.publish0x.com/dzentrum-blog/covid-19-is-a-smart-contract-hacking-our-system-xrqwzr?a=jnegM66bwZ
In diesem Sinne
Tschüss Euch